Das Wichtigste auf einen Blick von A-Z

 

Anmeldung:

 

Jedes Jahr stehen durch den Weggang der 4.-Klässler wieder freie OGS-Plätze zur Verfügung.

Eltern, die berufstätig sind, bekommen zuerst einen Platz. Danach werden Geschwisterkinder und teilweise berufstätige Eltern berücksichtigt, sowie Kinder, die aus anderen dringenden Gründen einen OGS-Platz benötigen.

Bei der Schulanmeldung können Eltern ihr Kind im OGS-Büro bei Frau Wilke (Elsa) oder bei Frau Zietz (Paulus) für einen Platz voranmelden. Im März werden dann die OGS-Plätze für das kommende Schuljahr vergeben.

Wichtig ist, dass nur Anmeldungen von Berufstätigen berücksichtigt werden, die ihre Berufstätigkeit auch durch Arbeitsbescheinigungen nachweisen.

Für Fragen zum Anmeldeverfahren wenden Sie sich bitte an die pädagogischen Leitungen der OGS Frau Wilke und Frau Zietz.

 

Abholregelung:

OGS-Kinder können grundsätzlich ab 15:00 Uhr abgeholt werden.

Abholpersonen: Ein Kind darf von den Personen abgeholt werden, die die Eltern bei der Anmeldung angegeben haben. Wenn ein Kind also z.B. an einem Tag von seiner Oma oder einer Nachbarin abgeholt wird, müssen die Eltern uns nicht extra Bescheid sagen, solange die Personen schriftlich vermerkt sind. Die Liste der Personen, die abholen dürfen, kann natürlich jederzeit von den Eltern aktualisiert werden.

 

Bewegliche Ferientage:

Die beweglichen Ferientage werden vor Beginn des Schuljahres von den Schulen individuell festgelegt. An allen beweglichen Ferientagen bieten wir eine Betreuung von 8:00-15:00 Uhr an (außer an Rosenmontag). Zur besseren Planbarkeit müssen die Kinder für die Teilnahme an der Betreuung angemeldet werden. Dazu erhalten Sie frühzeitig einen Elternbrief mit Rückmeldeabschnitt, den Sie dann in der OGS abgeben können. 

 

Elternrat:

Am ersten Elternabend bzw. Elterncafé jedes Schuljahres werden in den Gruppen Vertreter für den Elternrat gewählt. Der Elternrat tagt ca. 3 Monate und beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen in der OGS, führt Wünsche und Interessen aus den einzelnen Gruppen zusammen und stellt eine Form des Austauschs zwischen Eltern, Schule und OGS dar.

An den Sitzungen nehmen die gewählten Vertreter aus den Gruppen, die Schulleitungen sowie die Pädagogischen Leitungen der OGS teil.

Da es uns ein großes Anliegen ist, eine vertrauensvolle und intensive Elternarbeit aufzubauen, freuen wir uns über jeden, der sich engagieren und beteiligen möchte.

 

Ferienprogramm:

Die OGS bietet in den Schulferien spannende und erlebnisreiche Ferienprogramme an, und zwar in der ersten Osterferienwoche, in beiden Herbstferienwochen und in den ersten 3 Wochen der Sommerferien. Die Betreuung dauert täglich von 8:00-15:00 Uhr. Ca. 6 Wochen vor den Ferien werden die Eltern über das bevorstehende Programm informiert und können dann ihre Kinder wochenweise für die Ferienaktion anmelden. Die Kosten für eine Woche betragen 30,- Euro inkl. Mittagessen und aller Programmkosten. Eine Reduzierung mit Bonn-Ausweis ist möglich.

 

Hausaufgaben:  (gilt nur für Kinder der Paulusschule)

Wir bieten in der OGS von Montags bis Donnerstags eine Hausaufgabenbetreuung an, d.h. die Kinder machen in einem Klassen- oder Gruppenraum gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen ihre Hausaufgaben. Der Stellenschlüssel liegt bei 1:10. 

Unser Ziel in der Hausaufgabenbetreuung ist, dass die Kinder ihre Hausaufgaben selbständig und eigenverantwortlich erledigen. Die Lehrer/innen erklären den Kindern die Hausaufgaben. Die Kinder sind dafür verantwortlich zu wissen, was sie auf haben.

Wir gehen davon aus, dass Kinder lernen wollen. Sie möchten, dass ihre Eltern stolz auf sie sind. Wir versuchen den Lernwillen der Kinder zu aktivieren und zu unterstützen. Daher arbeiten wir viel mit Ermutigung und positiver Verstärkung. Für die Kinder ist es eine wichtige Erfahrung zu spüren, dass wir an sie und ihre Fähigkeiten glauben.

Bei der Hausaufgabenbetreuung sorgen wir dafür, dass die Kinder in einer ruhigen Atmosphäre konzentriert arbeiten können. Wir achten darauf, dass die Kinder sauber arbeiten und kontrollieren die Aufgaben, sofern die Zeit es zulässt. Aber auch wir haben unsere Grenzen und sind auf Ihre Mithilfe angewiesen. Die abendliche Kontrolle der Hausaufgaben durch Sie ist sehr wichtig für die Kinder und für die Zusammenarbeit mit der OGS. Die Erzieherinnen informieren Sie durch einheitliche Symbole unter den Hausaufgaben darüber, wie das Arbeitsverhalten Ihres Kindes war und ob alles geschafft wurde. Eine Übersicht über alle vereinbarten Symbole ist im Hausaufgabenheft jedes Kindes und hängt in den Klassen- und Gruppenräumen aus.

Wir halten regelmäßig Rücksprache mit den Lehrerinnen und bitten Sie im Bedarfsfall gemeinsam zum Gespräch. So ist sichergestellt, dass die schulischen Leistungen Ihres Kindes ständig beobachtet und reflektiert werden. Wir können gemeinsam die Stärken Ihres Kindes fördern und bei Bedarf Hilfestellung geben.

 

Lernzeiten: (gilt nur für Kinder der Elsa-Brändström-Schule)

Im Schuljahr 2013 / 2014 hat das Lehrerkollegium gemeinsam mit dem ErzieherInnen-Team ein komplett neues Lernkonzept entwickelt, das die klassischen „Hausaufgaben“ ab dem Schuljahr 2014 / 2015 ersetzt.

Hintergrund ist, dass wir uns in den vergangenen Jahren intensiv mit Forschungsergebnissen und Studien zum Thema Hausaufgaben beschäftigt haben, unter anderem mit der wissenschaftlichen Begleitstudie zur Offenen Ganztagsschule von Frau Prof. Gabriele Nordt und der IGLU-Studie aus dem Jahr 2006. Daneben haben wir unsere eigene Hausaufgabensituation kritisch hinterfragt und sind zu folgenden Ergebnissen gekommen:

  • Die Hausaufgaben, die wir den Kindern im Moment aufgeben, sind nicht individuell genug.
  • Wenn wir Hausaufgaben ins Elternhaus verlagern, vergrößern wir damit die Chancenungleichheit unter den Kindern. Da viele unserer Eltern aus unterschiedlichen Gründen (z.B. mangelnde Sprachkenntnisse, Bildungsarmut, Erkrankung, belastete Lebenssituation, Desinteresse) ihren Kindern bei den Hausaufgaben nicht helfen können oder wollen, sind die Kinder auf sich alleine gestellt und oft nicht in der Lage, ihre Aufgaben zu erfüllen. Damit haben sie einen deutlichen Nachteil anderen privilegierteren Kindern gegenüber und diesen Nachteil möchten wir nicht weiter fördern durch unsere Hausaufgabenpraxis.
  • Wir haben uns im Kollegium intensiv mit unserem Begriff von Bildung beschäftigt und sind – nicht zuletzt durch die Multiprofessionalität unseres Team – zu dem Ergebnis gekommen, dass Bildung nicht nur kognitiv durch klassisches „Unterrichten“ geschieht, sondern dass wir unseren Kindern vielfältige und lebenspraktische Lernanlässe bieten müssen, in denen sie selbst ausprobieren und mit allen Sinnen Lösungen finden dürfen.

 

Wir setzen unser neues Lernkonzept praktisch um, in dem wir im Anschluss an den Regelunterricht drei Mal pro Woche eine Lernzeit anbieten, in der Kinder in Gruppen von 6-10 Kindern an Angeboten teilnehmen, die ihrem individuellen Leistungsstand entsprechen.

Daneben gibt es einen offenen Anfang von 8:00-8:15 Uhr, währenddessen die Kinder in Ruhe ankommen, erzählen und lesen dürfen und kleine Spiele spielen.

Besonderen Wert legen wir in unserem neuen Konzept auf den spielerischen und ganzheitlichen Zugang der Kinder zu Wissen und Bildung. Die Kinder sollen über das eigene Handeln, über Bewegung und Alltagsbezüge verstehen, wie Lernen funktioniert und wie sie Herausforderungen bewältigen können. Den Kindern soll sich der Sinn erschließen, wofür sie bestimmte Dinge lernen. Wir möchten ihre Eigenmotivation stärken und ihnen Erfolgerlebnisse ermöglichen, auf die sie in ihrem weiteren Leben aufbauen können.  Sie sollen Freude an dem haben, was sie tun und durch eine Arbeit im Team Kooperationsfähigkeit erlernen.

 

Mittagessen:

Unser Caterer ist die Robi gGmbH. Diese wurde Anfang 2001 als 100%ige Tochter der AWO Bonn/Rhein-Sieg e.V. gegründet, um als Integrationsunternehmen Menschen mit und ohne Handicap eine sinnvolle sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu ermöglichen. Von den derzeit 68 Mitarbeitern sind 18 Menschen mit einer Schwerbehinderung und eine wechselnde Anzahl von Teilnehmern in Qualifizierungsmaßnahmen unter psychosozialer Betreuung und fachlicher Anleitung.

Robi ist seit Beginn des Schuljahres 2013/2014 Caterer unserer OGS. Mehr Informationen unter: http://www.awo-bonn-rhein-sieg.de/angebote/weitere-angebote/robi-ggmbh.html

Vor jedem Essen müssen die Kinder sich die Hände waschen. Dies wird von uns kontrolliert.

Beim Essen achten wir auf angemessene Tischmanieren und darauf, dass die Kinder mit Messer und Gabel essen. Wir haben in der Mensa und in den Gruppenräumen, in denen gegessen wird, folgende Regeln:

„Ich probiere das Essen.“

„Ich räume meinen Platz auf.“

„Ich zeige meinen Teller.“

 

Spielzeugtag:

Die Kinder dürfen am sogenannten "Spielzeugtag" Spielsachen von zuhause mitbringen (Ausnahmen: Handy, Gameboy, Spielzeugwaffen). Für dieses Spielzeug sind die Kinder selbst verantwortlich. Sie dürfen damit in der Gruppe und draußen spielen, allerdings nicht während der Hausaufgabenzeit und während des Essens in der Mensa. Kartenspiele (z.B. Pokemon) dürfen nur in der Gruppe gespielt werden. Wenn Kinder an anderen Tagen Spielzeug mitbringen, werden sie aufgefordert, das Spielzeug im Schulranzen zu lassen. Geschieht dies nicht, bekommen die Kinder ihr Spielzeug erst freitags zurück.

 


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